Der Flugdienst des Bundesgrenzschutzes lud zum Tag der offenen Tür, mit einem recht unspektakulären Flyer und einem Programm, das irgendwie keine allzu großen Hoffnungen aufkommen ließ. Warum auch? Man erwartet von einer Bundeseinrichtung schlichtweg keine tolle Show oder ähnliches - außerdem waren die Wettervorhersagen für diesen Sonntag alles andere als gut.

Aber: Es kam alles anders. Mit der Show lieferte BGS und GSG9 eine wahrhaft gigantische Material- und Personalschlacht mit allem was fahren oder fliegen konnte. Jeder Abschnitt des Programms war eine Steigerung, es wurde immer größer, lauter und spannender, bis der ganze Himmel um das Vorfeld voller Hubschrauber war und die Begeisterung kein Ende mehr nehmen wollte.

Welch ein furioser Sonntag!


Es begann ganz harmlos, mit einem dieser aus dem Fernsehen bekannten Wasserwerfer, der den Bereich zwischen aufgestellten Hütchen benässte...


...und dem einen...


...oder anderen Helikopter...


...der im Hintergrund herumflog.


Dann flogen auch schon die ersten Autos über die benässte Fläche...


...und drehten teils spektakuläre 180 Grad...


...oder auch gerne mal 360 Grad Turns vor dem Publikum.


Weiter ging es mit der Simulation eines Zugriffs zweier Dealer...


...gespielt von diesen beiden hier. Nicht im Bild ihre Fahrzeuge (rechts der Mercedes, links der blaue BMW von oben). Sie entdecken das Zugriffsteam...


...und flüchten sich in den blauen BMW. Weit kommen sie nicht, nach gezielten Schüssen auf die Reifen kann man sie stellen und verhaften.


Der Bösewicht ist plötzlich eine Schutzperson, die der Menge winkt und einen offiziellen Auftritt simuliert.


Nicht zu sehen, ist das Fahrzeug der bösen sowie das zweite Begleitfahrzeug der Schutzperson, dafür aber die gigantische Explosion des Anschlags :D


Die Fahrer (hier der mit Abstand amüsanteste) der Gruppe verabschieden sich noch einmal vom Publikum.


Währenddessen frickelt dieser Herr herum, bis das Fahnendings vom GSG9 aufgestellt ist.


Im Hintergrund sieht man auch schon, wie Fallschirmspringer ihren Helikopter besteigen und andere Helikopter startklar gemacht werden.


Dann starten sie, einer nach dem anderen. Ein riesiges Line-Up, das sich mit Tele leider schlecht bis gar nicht einfangen ließ.






Hier ein Bell, zwei Rotoren und das wohl fantastischste Fluggeräusch aller gezeigten Hubschrauber. FLAPP, FLAPP, FLAPP <- mit viel Bass.


Unser Helikopter mit den Fallschirmspringern auf 1500 Metern Höhe, glaube ich. Doch, es müssten 1500 gewesen sein :)


Plötzlich fielen kleine schwarze Dinger aus dem Hubschrauber. Mit Armen und Beinen - die man zuerst aber nur durchs Tele erkennen konnte.


Wenig später hatte auch das bloße Auge etwas von den Fallschirmspringern, bzw. deren Fallschirmen und manchmal sogar Flaggen, wie hier.










Nur die Besten der Besten der Besten dürften Fallschirmspringen und eine solche Flagge mitnehmen.


Die flattern nämlich ganz schön, bei so viel Wind.


Leicht könnte man sich verheddern. Das wärs dann gewesen.


Aber die Jungs können das, so sind auch alle heile auf dem Boden angekommen und schmissen ihren Schirm elegant auf das Vorfeld.


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